Ernsthaft locker

Shownotes

In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter als in Teil 1. Wir sprechen über: warum Mythen über Sterbehilfeorganisationen so stabil bleiben wie viel unsichtbare Arbeit hinter einem hochsensiblen Thema steckt was mediale Verkürzungen mit Haltung, Motivation und Teamdynamik machen warum Alltag oft der entscheidende Ort von Selbstbestimmung ist Außerdem geben wir einen Ausblick auf 2026: welche Gäste wir eingeladen haben – und warum was Absagen über die gesellschaftliche Spannung rund um Sterbehilfe verraten wie unbequem echte Gespräche über Selbstbestimmung noch immer sind Zum Schluss wird es persönlich: Was hat uns überrascht, zweifeln lassen, wachsen lassen? Und woran merken wir überhaupt, ob wir einen Unterschied machen? Danke fürs Zuhören. Bleibt neugierig. Bleibt kritisch. Bleibt selbstbestimmt.

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00:00:03: Sterbehilfe.

00:00:05: Heiß diskutiert, oft verschwiegen.

00:00:08: Wir reden drüber, ohne Floskeln und ohne Filter.

00:00:12: Das ist

00:00:13: meine letzte Frage.

00:00:14: Willkommen zurück zu meine letzte Frage, der Podcast für ein selbstbestimmtes Sterben.

00:00:20: Nach dem Erfolg des ersten Teils heute nun der zweite Teil von Behind the Scenes.

00:00:24: Wir nehmen euch wieder mit.

00:00:26: an die Tische in unserem Büro.

00:00:28: Erst mal herzlich willkommen im neuen Jahr, zwanzig sechsundzwanzig.

00:00:32: Wir hoffen, ihr hattet einen guten Rutsch, einen gesunden Rutsch.

00:00:37: und Wir haben so viel auf der Agenda heute, dass ich eigentlich nicht weiß, was ich alles anmoderieren soll.

00:00:43: Wir haben heute dabei Julia.

00:00:44: Hallo.

00:00:45: Wir haben heute wieder dabei Caroline.

00:00:47: Hallo.

00:00:48: Und bevor wir dann ins neue Jahr starten mit neuen Folgen, neuen Gästen, kontroversen Themen rund um den ganzen Sachverhalt Sterbbehilfe, wollen wir heute mal durchgehen, was uns dieses Jahr erwartet.

00:01:03: Rückblickend zurückschauen auf das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.

00:01:07: und uns vorbereiten.

00:01:10: Womit fangen wir an heute, Karolin?

00:01:12: Wir fangen heute mit dem Rückblick von zwei tausendfünfundzwanzig an.

00:01:15: Wir sprechen darüber, was wir toll fanden, was vielleicht nicht so gut lief, was bedauerlich lief.

00:01:24: Gehen dann weiter zu einem Metatalk, sprechen so ein bisschen über den Büroalltag und ... Dann geht es auch weiter mit dem Ausblick aufs.

00:01:36: Wer kommt, wen dürfen wir begrüßen?

00:01:40: Ja,

00:01:40: genau.

00:01:41: Also, wie ihr hört, ist es viel zu besprechen, viel zu tun.

00:01:44: Und wir dachten uns, na ja, der Jahresanfang, man hat ein paar persönliche Feiertage gehabt, vielleicht einen guten Rutsch gehabt, weil lasst ihr alles erstmal langsam angehen.

00:01:52: Und deswegen die Zwischenfolge bevorstern auch so richtig Kracht in den nächsten Monaten.

00:01:56: Ich glaube, dass Behind the Scenes auch nur deshalb so erfolgreich ist in der Gesamtpodcastreihe, weil der Wojurismus der Menschen quasi wiedergestillt wird und man wieder so ein bisschen was aus dem Nähekästchen erfährt und erfährt, was hinter verschlossenen Türen passiert.

00:02:10: Die wievielte Folge ist das jetzt eigentlich?

00:02:14: Das ist die siebte Folge.

00:02:16: Sieben Folgen.

00:02:18: Sieben Folgen.

00:02:19: Sieben Folgen.

00:02:20: Meine Güte.

00:02:22: Okay.

00:02:24: Und die Themen gehen ja nicht aus.

00:02:28: Wann haben wir angefangen mit dem Podcast?

00:02:30: Vor sieben Folgen.

00:02:32: Im September fünfundzwanzig haben wir angefangen.

00:02:35: Dann haben wir die erste Folge, dann haben wir die Entstehung von Linus.

00:02:38: Ihr habt die Entstehung von Linus aufgenommen.

00:02:41: Danach kam unsere Ärztin Deleni mit dazu.

00:02:46: Ja.

00:02:46: Und wir waren unfassbar aufgeregt.

00:02:48: Also die erste Folge, wir wussten, okay, wir haben Termin im Tonstudio.

00:02:52: Was wollen wir überhaupt besprechen?

00:02:53: Okay, wir wollen von Linus erzählen.

00:02:54: Und ich weiß noch, wir waren auf dem Weg hierher, haben noch gesagt, okay, das und das Thema wollen wir aufnehmen, aber wir waren so aufgeregt.

00:03:02: weil die Entstehung von Linus ja sehr emotional war.

00:03:04: Und ich glaube, das war auch so ein bisschen der Punkt, weshalb wir so aufgeregt waren.

00:03:07: Du kannst Dinge, die auf einer wahren Begebenheit basieren und dann auch emotional sind, kannst du nicht abhandeln als, ja oder du kannst ihn nicht runter spielen.

00:03:17: Und das glaube ich war auch so ein Thema und wir wussten auch nicht so genau, wie wir im Rahmen unseres Perfektionismus.

00:03:24: das Ganze verpacken wollen.

00:03:26: Und das hat sich glaube ich so ein bisschen aufgelockert mittlerweile im Zuge des Podcasts, weil du gewöhnst dich dran und dann erzählst du einfach aus deinem Alltag und gibst auch deine Meinung zum Besten.

00:03:39: Und dann ist es dir vielleicht auch gar nicht mehr so primär wichtig, was die Menschen darüber denken.

00:03:43: Ich glaube, wer das nicht hören will, was wir zu erzählen haben, der hört ihn nicht.

00:03:46: Und die, die uns gerne folgen, freuen sich, wenn wir wieder was Neues zu erzählen haben.

00:03:51: Und

00:03:51: inzwischen fühlen wir uns ja auch wirklich wohl.

00:03:54: Liebe Hörer, ihr müsst euch vorstellen, dass wir kamen an und haben erst mal die Räumlichkeiten umgebaut.

00:03:58: Julia wollte

00:04:00: sich auf dem Boden setzen.

00:04:05: Ich wollte tatsächlich auf dem Boden sitzen, weil das mir so ein Halt gegeben hat.

00:04:08: Ich finde, auf dem Boden sitzen, man kann nicht vom Stuhl fallen.

00:04:11: Das ist einfach so ein irdischer Halt, den man hat.

00:04:14: Dann haben wir angefangen, die Räume umzubauen.

00:04:17: Die Kollegen hier im Tonstudio haben auch schon meinen Kopf geschüttelt und dachten nach Gott, die beiden Knalltüten, was wollen die hier?

00:04:22: Aber im Endeffekt haben wir uns auch wirklich hier gut eingependelt.

00:04:25: Ich glaube, auch die Mitarbeiter inzwischen hier haben uns ganz gerne und wir fühlen uns auch pudelwohl.

00:04:30: Aber

00:04:30: es musste sich erst einspielen, weil wir haben das ja auch vorher noch nie gemacht, ein Podcast.

00:04:34: aufzunehmen.

00:04:35: Und man muss sagen, großes Lob an die Mitarbeiter des Tonstudios, weil wir sind hier wirklich rein ohne jegliche Ahnung von dem, was wir da eigentlich tun, also im Hinblick auf den Podcast.

00:04:46: Und wir haben ganz viele tolle Mitarbeiter hier kennengelernt im Tonstudio in Stuttgart, unter anderem Jonathan.

00:04:52: Der hat uns nämlich ganz toll den Weg geebnet in die Welt der Podcasts und hat uns wirklich toll an die Hand genommen.

00:04:57: Also in dem Fall nochmal Applaus für Jonathan.

00:05:00: Der Mann, der den besten Cappuccino in Stuttgart macht.

00:05:02: Ja, der Zauber hat im Übrigen auch das Linus Logo in den Latte Macchiato rein, tatsächlich.

00:05:08: Das kann er auch.

00:05:09: twenty-fünfundzwanzig war, würde ich sagen, für die Sterbehilfe in Deutschland das mit Abstand intensivste Jahr rückblickend.

00:05:16: Also so habe ich das beobachtet.

00:05:17: Und das lag weniger daran, dass wir irgendwas anders gemacht hätten als die Jahre zuvor.

00:05:21: Denn gegründet haben wir ja Anfang, Vierundzwanzig, Ende, Dreiundzwanzig.

00:05:26: Vierundzwanzig war recht ruhig.

00:05:27: Ich glaube, vierundzwanzig war tatsächlich so rückblickend das Jahr, das am meisten für Furore gesorgt hat, weil ich glaube, dass Sterbehilfe jetzt medial präsent wurde.

00:05:39: Und ich glaube, dass die Gesellschaft anfing, über Sterbehilfe zu sprechen und gar nicht erst seit Ende des Jahres im Hinblick auf die Kessler Zwillinge, sondern es wurde jetzt einfach sehr politisch zum Schluss.

00:05:52: Und in fünfundzwanzig ist so dieses ganze Thema Sterbehilfe auch so ein Stück weit aufgeploppt in der Gesellschaft und hat natürlich dann entsprechend für pro und kontra Diskussionen gesorgt und für einen gesellschaftlichen Diskurs gesorgt, der jetzt auch einfach nicht mehr aufzuhalten war, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht.

00:06:13: Und ich fand es, ja, ich finde, es war eine wilde Flussfahrt.

00:06:18: Tatsächlich.

00:06:18: Sowohl für uns Berlinos als auch gesamtgesellschaftlich im Hinblick auf die Sterbehilfe.

00:06:22: Oder wie hast du das beobachtet?

00:06:24: Es war so ein bisschen wie Wildwasserrafting, würde ich sagen.

00:06:26: Oder Karo, was sagst du?

00:06:27: Also es ist schon auf und ab gewesen.

00:06:29: Es gab... Leider ein paar Felsen.

00:06:31: Aber mit Happy End für uns.

00:06:32: Mit Happy End, wir sind angekommen.

00:06:33: Wir sind

00:06:34: angekommen.

00:06:35: Gut, ich kann natürlich jetzt nur zur zweiten Hälfte von twenty-fünfundzwanzig was sagen, weil ich ja erst relativ spät dazugekommen bin.

00:06:41: Ich bin ja erst seit September twenty-fünfundzwanzig da.

00:06:45: Und für mich war das eher ein ein ein Ankommen als eine Rückblick, sag ich mal.

00:06:53: Ich war jetzt beim beim Aufbau von Linus.

00:06:55: nicht dabei, aber ich war beim Aufbau von der Onlinepräsenz dabei.

00:07:01: Und die hat mich da hingehend sehr geprägt, weil das Thema für mich Sterbehilfe, das Thema neu war, ich mich damit komplett auseinandersetzen durfte und ich super spannend finde, da hingehend aufzuklären.

00:07:23: Aber wenn du auch so zurückschaust, so die zweite Jahreshälfte, also wie du sagst, die erste Jahreshälfte hast du nicht mitbekommen, aber die zweite.

00:07:29: Ja.

00:07:30: War es für dich eher turbulent?

00:07:32: War es für dich eher klar?

00:07:33: Hattest du trotzdem, weil du bist ja, wie wir ja schon in der anderen Folge gesagt haben, jemand, der sehr strikt ist, seine Routinen auch hat, organisatorisch einfach viele auf den Kasten hat, war das für dich auch so wie eine Wildwasserfahrt?

00:07:43: Oder sagst du, nächst war er so ein Schipphorn auf dem Fluss?

00:07:46: Am Anfang war es... Ja, sehr, sehr turbulent, würde ich sagen.

00:07:53: Aber mir ist immer mehr klar geworden, dass Linus, oder dass wir als das Linus-Unternehmen eine ganz klare Haltung haben.

00:08:02: Es ist wenig Aktionismus dabei und es ist einfach ein hoher Anspruch an Sprache und Verantwortung, die wir nach außen tragen.

00:08:12: Die Herausforderung war ja schlussendlich zum einen... weiterhin Aufklärung zu leisten und Sterbehilfe auch dort anzubieten, wo sie gebraucht wird, aber eben auf der anderen Seite zu verhindern, dass es ein Werbekontext gibt.

00:08:24: Ja, ich glaube, das ist so nach wie vor der der schmalste Grad gewesen in zwanzig, fünfundzwanzig.

00:08:29: Und wir sind auch massiv in den Fokus geraten.

00:08:31: Also so gerade medial, sowohl in positiven als auch im negativen Sinne sind wir in den Fokus geraten.

00:08:38: Ich erinnere mich an einige Gespräche mit Redakteuren und auch Journalisten, die ich im Übrigen auch eingeladen hatte zu uns.

00:08:45: Die Einladung Wohle dann stets nicht angenommen und dennoch sind Artikel erschienen mit Aussagen, die völlig aus dem Kontext gerissen wurden und parallel eben auch, da hast du dich natürlich schon auch gefragt, wieso fragen die dich für ein Interview an, wenn der Artikel nachher sowieso schon feststeht und deine Aussagen da auch überhaupt nicht gehört finden, geschweige dann irgendwie veröffentlicht werden.

00:09:08: Also, es hat weiterhin gespalten das Thema in den Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.

00:09:13: Und bevor wir, also wir werden das ja sicherlich dann gleich noch besprechen im Hinblick auf den Ausblick für sechsundzwanzig, da wünsche ich mir einfach sehr, dass die Debatte vielleicht wieder so ein Stück weit versachlicht wird, auch wenn ich mir das kaum vorstellen kann, denn wir erwarten ja jetzt in sechsundzwanzig erstmalig einen Gesetzentwurf zum Thema Sterbehilfe in Deutschland.

00:09:32: Aber was mir auch noch sehr intensiv für eine Erinnerung geblieben ist, in dem wir in den letzten Jahren in den letzten Jahren ein interdisziplinärer Teil haben zu werden innerhalb der medizinischen Gesamtversorgung in Deutschland.

00:09:45: Also du hast deutlich mehr Hospizie gehabt, die angefragt haben für Schulungen, du hast deutlich mehr Pflegedienste gehabt, die angefragt haben für Schulungen.

00:09:53: Also Linus, das war ja so eine kleine Organisation durchs All schwebend in dieser Bubble.

00:10:02: Und

00:10:04: jetzt docken halt verschiedene Einrichtungen, Verbände, Vereine, Organisationen, docken halt an diese Bubble an.

00:10:10: Und da wird es dann jetzt halt einfach interdisziplinär.

00:10:13: Das war auch so ein Thema in den zwanzig, fünfundzwanzig, das wir oft einfach auch nicht wussten, wie wir mit Kooperationsanfragen.

00:10:20: umgehen sollten.

00:10:21: Aber ich finde auch dieses Vertrauen so schön, weil, obwohl wir jetzt nicht diejenigen sind, die seit zwanzig zwanzig agieren, ist trotzdem ein riesiges Vertrauen in uns gesetzt.

00:10:29: und auch allein diese ganzen Anfragen, auch die Schulungen, die Vorträge, das heißt ja, die Personen sehen das, finden das ansprechen und sagen, hey, können Sie uns nicht mehr erzählen.

00:10:38: Also ein riesiges Vertrauen auch in der Gesellschaft geworden.

00:10:41: Und ich finde auch, dass das Interesse größer geworden ist, also das Interesse... an Sterbehilfe, die Aufklärung, dass die einfach größer geworden ist.

00:10:51: Die Menschen kommen auch besser aufgeklärt zu uns.

00:10:54: Sie möchten aufgeklärt werden, sie sind nicht mehr so... Wir sind

00:10:56: ja noch beim Rückblick für zwanzig, fünfundzwanzig.

00:10:58: Also müssen wir so ein bisschen in der Vergangenheitsform bleiben.

00:11:01: Sie kamen in zwanzig, fünfundzwanzig deutlich aufgeklärt dazu uns als noch zwanzig, vierundzwanzig.

00:11:08: Also sagen wir mal die Anmerkung, dass sowas nur in der Schweiz legal sei, die hat sich dann ein Stück weit reduziert.

00:11:13: Ja, das wird tatsächlich weniger.

00:11:15: Ja, also so langsam hatte dann in zwanzig, fünfundzwanzig dann auch jeder, der sich für das Thema interessiert hat, recht schnell verstanden, dank Google oder dank chatgbt oder wie die ganzen Börsen da heißen.

00:11:25: Aber ich finde auch, dass letztes Jahr, also primär letztes Jahr, das Thema online einfach viel präsenter geworden ist.

00:11:33: Nicht nur durch uns.

00:11:34: Du meinst, dass Sterbehilfe online präsenter geworden ist?

00:11:36: Ja, durch die ganze

00:11:37: Artikel auch.

00:11:38: Und dass dadurch die Gesellschaft viel aufgeklärter wurde.

00:11:44: Es sind ja viele journalistische Artikel ja auch erschienen, teilweise dann ja auch andere Podcasts, unser Podcast.

00:11:50: Dann haben auch teilweise berühmte Persönlichkeiten angefangen, darüber zu reden, Politiker.

00:11:54: Also auch nicht nur in Bezug auf die Kessler Zwillinge, sondern ja auch wirklich davor.

00:11:58: Also ich habe auch das Gefühl, es ist präsenter geworden online, definitiv.

00:12:02: Habt ihr denn aus dem Jahr zwanzig, fünfundzwanzig?

00:12:05: Julia, fangen wir mal bei dir an.

00:12:07: Okay.

00:12:07: Lessons learned.

00:12:08: Ja.

00:12:09: Was haben wir mitgenommen aus dem Jahr zwanzig?

00:12:11: Was machen wir dieses Jahr anders?

00:12:13: Was wir anders machen, werden hoffentlich etwas mehr Ruhe bewahren, weil wir haben ja angefangen, die Strukturen erstmal für uns alle aufzubauen und zu richten.

00:12:22: Und manchmal wird es ja schon hektisch auch, ist ja einfach so, dann kommt Terminereien, Akkudinge, die gemacht werden müssen, umgesetzt werden müssen, Podcastaufnahmen.

00:12:29: Also einfach da etwas mehr durchzuatmen, einfach auch mal zu sagen.

00:12:34: Okay, einen Moment.

00:12:35: Ich gehe vielleicht fünf Minuten an die frische Luft, einen klaren Kopf kriegen.

00:12:39: Also das habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen, einfach diesen Stress und ein bisschen im Alltag rauszunehmen.

00:12:44: Wir wurden halt viel überrumpelt in dem Jahr.

00:12:46: Definitiv.

00:12:47: Das Problem war, dass wir sehr stark gewachsen sind in sehr kurzer Zeit.

00:12:51: Das heißt, wir konnten viele Anrufe nicht entgegennehmen oder eben erst sehr spät entgegennehmen, sehr spät beantworten.

00:12:56: Das hat dann auch zu Unmut geführt bei vielen Interessenten.

00:13:02: Wir haben die Mitarbeiterzahl, auch wenn wir sie stetig erhöht haben bis hierhin, nur sehr langsam nach und nach erhöhen können.

00:13:10: Das heißt, Freitodbegleiter sind hinzugestoßen, neue Ärzte sind dazu gestoßen.

00:13:15: Jetzt Ende des Jahres, im Jahr zweieinzig, auch noch mal Psychotherapeuten, die unser Team erweitert haben.

00:13:22: Wir haben versucht, zum einen an der Struktur zu arbeiten.

00:13:25: Wir haben versucht, Patienten Bedürfnisse zu befriedigen.

00:13:28: Wir haben versucht, Angehörige zu betreuen.

00:13:30: Und das ging halt einfach nur mal alles.

00:13:32: Nicht immer gleich.

00:13:34: Ja, der Tag hat halt auch nur vierundzwanzig Stunden und viele vergessen auch, wir können uns auch um dreiundzwanzig Uhr zwar an den Computer setzen und noch was abarbeiten, aber um dreiundzwanzig Uhr können wir keine Patienten mehr anrufen, zurückrufen.

00:13:44: Und das vergisst man halt ganz gerne.

00:13:46: und da einfach noch ein bisschen mehr Ruhe reinzubringen und nochmal zu schauen, okay, wie kann man die einen oder anderen Sachen auch verteilen, auch auf die Mitarbeiter anders verteilen, weil besonders der Zeitdruck, weil irgendwann ist es abends.

00:13:57: Und jeder, der viel arbeitet, kennt das vielleicht auch bei Büroarbeit.

00:14:01: Man nimmt sich was vor und denkt dann, okay, eine gewisse Uhrzeit kann man dies und das nicht mehr machen.

00:14:06: Also das auf jeden Fall mein groß Learning was ich herausgenommen habe und auch vielleicht die ein oder anderen Artikel nicht mehr ganz so ernst zu nehmen.

00:14:14: Ich meine es ist ja schon auch teilweise

00:14:18: Sehr persönlich.

00:14:19: Genau, sehr persönlich.

00:14:21: Auch sehr angreifend.

00:14:22: Auch angreifend an unsere Gründergeschichte.

00:14:24: Wer die ersten Folge gehört hat, weiß ja auch, dass die ganze Gründung aufgrund von persönlichen Erfahrungen basiert.

00:14:31: Und wenn das halt schlecht geredet wird, dann merke ich immer noch, wie halt in mir so ein kleiner Kroll aufsteigt.

00:14:35: Und ich denke, na ja, wir haben es ja erlebt und da ruhiger zu bleiben.

00:14:40: Aber ich glaube, das kommt einfach mit der Zeit.

00:14:43: Und wie ist bei dir Karo, was hast du mitgenommen in den paar Monaten für dich?

00:14:46: Ich habe für mich mitgenommen, dass eine klare Haltung länger wert als ein Aktionismus, den ich am Anfang stetig geführt habe und dass vielleicht auch eine gewisse Zurückhaltung vor allem online lauter ist bzw.

00:15:06: bewusster ist, als jetzt mit den Themen voll durch zu dringen.

00:15:11: Das musst du ein bisschen erläutern.

00:15:13: Also ich habe das bei Linus vor allem gelernt, weil ich ja ursprünglich, es hatten wir auch schon im Teil eins von Behind The Scenes aus dem Online-Marketing komme.

00:15:23: Das heißt, ganz bewusst Werbung gemacht habe und dass man beim Thema Sterbehilfe, auch wenn man aufklären möchte, zurückhaltender sein muss, die Themen vielleicht auch anders formulieren muss, um auf Verständnis zu stoßen.

00:15:41: Also entschleunigt auch einfach so ein bisschen.

00:15:44: Das heißt, in diesem Thema stimme ich dir voll und ganz zu.

00:15:47: Geht er komplett mit.

00:15:49: Und wer dir das denn?

00:15:51: Ich muss sagen, Femundzwanzig war für mich mit Linus bisher das turbulenteste Jahr, auch gesamtorganisatorisch.

00:15:59: Sowohl im Hinblick auf die Vereinbarkeit zwischen Familie und Organisation als auch im Hinblick auf die Betreuung der Patienten und dem Erhalt der Struktur.

00:16:09: Es war vieles durcheinandergewirbelt, weil es einfach zu viel wurde.

00:16:12: Also es wurde dann einfach irgendwann zu viel.

00:16:15: Meinst du zu viele Anfragen?

00:16:16: Ja, zu viele Anfragen.

00:16:19: Aber mit Anfragen allein ist es ja nicht getan, sondern da hängen ja Menschen dahinter mit einer Geschichte, mit einem Schicksal, da hängen Angehörige mit dran und du versuchst ja der Gesamtsituation gerecht zu werden und das kannst du einfach nicht schaffen, immer.

00:16:34: Natürlich schaffst du das dann irgendwann, aber es ist ja immer eine Frage der Zeit.

00:16:38: Ich schließe mich Julia an, was ich auch gemerkt habe, ist, ich habe viele Artikel, die über uns erschienen sind oder in denen wir halt zumindest Sideways erwähnt worden sind, auch sehr persönlich genommen und das würde ich mir dieses Jahr nicht nochmal angreiten.

00:16:51: Ich glaube, nur weil eine moralisierende Minderheit einer Meinung ist, die nicht deiner Meinung entspricht, musst du deine Meinung nicht ändern.

00:17:02: Ja, also wenn du der Überzeugung bist, dass selbstbestimmtes Sterben ein Teil einer pluralistischen Gesellschaft sein sollte und dass Menschen, die schwerstkrank sind.

00:17:14: Und wirklich außer einem hohen Leidensdruck nicht mehr viel zu erwarten haben, begleitet werden sollten, dann solltest du auch dafür einstehen.

00:17:22: Und da können dann Menschen aus diversen Redaktionen, aus dem kirchlichen Umfeld oder aus dem allgemeinkritischen Umfeld gerne anderer Meinung sein.

00:17:31: Ich würde es mir aber nicht mehr zu Herzen nehmen.

00:17:33: Das ist deren Meinung und das ist völlig in Ordnung und jeder darf in einer Demokratie seine Meinung vertreten und äußern.

00:17:39: Das ist sehr wichtig für den gesamten Kurs.

00:17:42: Aber wenn es dann halt persönlich wurde, dann habe ich das eben auch sehr persönlich genommen.

00:17:46: Und das würde ich mir glaube ich jetzt in sechsundzwanzig nicht mehr nicht mehr nicht mehr so unbedingt umhängen.

00:17:55: Viele unterscheiden halt auch nicht zwischen Verständnis und Akzeptanz.

00:17:59: Man kann Dinge akzeptieren, ohne sie selbst zu verstehen.

00:18:02: Und das ist, glaube ich, auch ganz auf die Debatte, auf dessen Grundlage das ist.

00:18:05: Jemand versteht das nicht, dass andere diesen Weg wählen und deswegen akzeptieren sie es auch automatisch.

00:18:11: Ja, wenn ich schon alleine auch an E-Mails denke oder zurückblicke auf E-Mails, die wir bekommen haben von Ärzten oder auch Hausärzten.

00:18:19: Klar, die eine Hälfte war total begeistert letztendlich von der Entwicklung der Sterbehilfe in Deutschland.

00:18:26: Übermitteln dann auch regelmäßig Patienten aus ihren Hausarztpraxen zu Linus.

00:18:30: Du hast aber auch eine andere Hälfte, die einfach mit einem Halb oder einem Unwissen behaftet ist.

00:18:38: dass du dann einfach teilweise auch wirklich Kopfschütteln zurückbleibst.

00:18:40: Ja, du redest

00:18:41: gegen Wände.

00:18:43: Ja, du redest gegen Wände und ich rede dann auch speziell jetzt gerade von einem Arzt, dessen Telefonat, ich glaube, wir hatten es mal in einer unserer Folgen, ich glaube in der Folge, wo Leni zu Gast war, unsere eine und drei Ärztinnen, der mich anrief und ins Telefon brüllte, wie es denn sein kann, dass wir hier in Deutschland etwas propagieren, was nur in der Schweiz allaubt sei.

00:19:01: und das fünf Jahre nach diesem Urteil und das als Hausarzt, wo du halt einfach regelmäßig mit älteren Menschen konfrontiert bist, die diesen Bündner auch dann wirklich proaktiv äußern.

00:19:10: Also ich habe mir für sechsundzwanzig Ähnliches vorgenommen, die Dinge nicht mehr so persönlich zu nehmen, ein bisschen runterzufahren, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, den Pferden, den Hunden.

00:19:19: den Hühnern, den Schafen und so weiter.

00:19:22: Hast du

00:19:22: Hühner?

00:19:23: Wie cool.

00:19:23: Nein,

00:19:24: ich hab keine Hühner.

00:19:25: Aber er will welche anschaffen.

00:19:26: Wollst du dir Hühnern?

00:19:27: Ich hab letztens Bauer sucht Frau gesehen und hatte dann gesehen, wie der jungen Bauer, ich weiß gar nicht, wie er hieß, seine Hühner versorgt hat.

00:19:34: Und ich hab mich so ein bisschen berieseln lassen und ich fand das eigentlich ganz romantisch, die Vorstellung, dass ich dann so am Wochenende in meiner Scheune stehe.

00:19:41: Also Hunde und Pferde sind's schon.

00:19:43: Hasen sind's auch.

00:19:46: Also Hasen, Pferde, Hunde, doch.

00:19:48: Meine Oma hat auch ein neues begeistert.

00:19:49: Eigentlich

00:19:49: fehlen jetzt Hühner und Schafe fehlen jetzt noch.

00:19:52: So eine kleine Miniku.

00:19:52: So eine Zustreichung.

00:19:53: Aber so eine in Braun mit langen Haaren.

00:19:54: Wir setzen das Thema nachher fort.

00:19:55: Was ganz klar sein wird,

00:19:55: wir werden euch berichten.

00:19:56: Also ihr müsst dranbleiben.

00:19:57: Spätestens ein Jahr nebekommen, schlägt im Jahr im Jahr

00:19:58: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:20:00: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:20:05: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:20:06: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:20:16: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im persönlichen Privatbauernhof Befassungen versprochen.

00:20:23: Ich habe sehr viel Kraft und sehr viel Halt gefunden in der Natur.

00:20:27: Das ist auch so in Erinnerung geblieben.

00:20:29: Also ich weiß, wenn ich mit meinen Hunden in die Natur bin und mal so ein, zwei Stunden durch den Wald gelaufen bin, das war wie Urlaub.

00:20:38: Das war echt heilsam.

00:20:40: Du kommst dann runter, du vergisst auch mal diverse negative Einflüsse.

00:20:44: Du erinnerst dich und reflektierst in positiver Hinsicht auch die positiven Dinge.

00:20:51: Wir haben ja ganz viel Zuspruch auch bekommen.

00:20:52: Also wir haben ja nicht nur Kritik einstecken müssen.

00:20:55: Kritik unterhalb der Gürteline einstecken müssen, sondern wir haben ja auch wahnsinnig viel Zuspruch gekriegt.

00:20:59: Da erinnert sich an die Dankeskarten der Angehörigen.

00:21:02: An zahlreich E-Mails der Patienten.

00:21:04: Und auch die Kommentare.

00:21:06: Stapelweise

00:21:07: Bücher geschenkt bekommen von Verstorbenen, in denen es um Leben, um Spiritualität, um den Tod geht.

00:21:13: Die waren gewidmet mit Dankestexten und das hat ja auch Kraft gegeben und Halt gegeben.

00:21:19: Und ich glaube, man muss einfach versuchen, mehr positive Energie.

00:21:25: Also man muss sich mehr auf diese positive Energie fokussieren als auf die negative.

00:21:29: Man sollte die negative zur Kenntnis nehmen und immer schauen, okay, was nehme ich davon mit?

00:21:32: Was ist konstruktiv?

00:21:33: Was bringt beide Seiten weiter?

00:21:35: Denn ich hatte ja auch glaube ich in einer Folge mal gesagt, dass Kritik Wenn sie denn nicht konstruktiv gemeint ist, sondern einfach nur zerstören soll, dann bringt sie dich ja nicht weiter.

00:21:45: Es

00:21:46: bringt beide Seiten nicht weiter.

00:21:47: Das vergessen so viele.

00:21:48: An Kritik

00:21:49: kannst du immer ganz viel mitnehmen.

00:21:50: Das finde ich persönlich.

00:21:51: An Kritik kann man auch sehr viel lernen und auch wachsen.

00:21:54: Aber sie muss halt einfach auch einen konstruktiven Hintergrund haben.

00:21:56: Und das hatte sie.

00:21:58: Gerade wenn die mediale Moralkeule kam seltenst.

00:22:01: Gerade im Boulevard journalistischen Bereich war ich teilweise echt entsetzt, was manche Menschen in der Lage sind, zu schreiben, um dann irgendwie Klickzahlen ihrer Redaktionsportale dann zu zu zu erhöhen.

00:22:14: Ja und dann hat das Jahr.

00:22:15: Fünfundzwanzig geendet mit dem assistierten Suizid der Kessler Zwillinge.

00:22:20: Wir drei kannten sie vorher nicht.

00:22:23: Es ist nicht ganz unsere Generation.

00:22:25: Es

00:22:25: hängt so ein bisschen mit unseren.

00:22:26: Du musst dich dafür ja nicht schämen.

00:22:28: Also ich meine.

00:22:28: Man muss sich

00:22:29: nicht dafür rechtfertigen.

00:22:30: Genau.

00:22:31: Wir sind ja Geburten Generationen, so achtziger, neunziger Jahre.

00:22:36: Und daraus resultieren waren die Kessler Zwillinge mir tatsächlich kein Begriff.

00:22:41: Auch wenn ich viel Zeit in München verbringe und viele Menschen in München kennen.

00:22:45: Aber hat nicht einen Fünfziger, Sechzigang, glaube ich.

00:22:47: Vermutlich lag es daran.

00:22:49: Ich weiß, ich saß im Hotel und ich saß in der Lobby eines Hotels in der Münchner Stadtmitte und dann saß mit dem Rücken zu mir eine ältere Dame und die hatte neben sich ihren Mann sitzen und beide dattelten so auf ihrem Handy.

00:23:04: Und dann sagte sie zu ihrem Mann, du glaubst nicht, die beiden Kessler Zwillinge haben sich das Leben genommen.

00:23:12: Und ich sage euch, ich wusste natürlich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht, wer sind die Kessler Zwillinge?

00:23:17: Ich wusste das einfach nicht.

00:23:17: Es gibt

00:23:18: auch den Kessler Sekt, also da habe ich zuerst dran gedacht.

00:23:21: Ja, hätte es sein können, Gründer von dem Kessler Sekt.

00:23:23: Ja,

00:23:23: und ich dachte, mein erster Gedanke war, Unsere Sterbehilfeorganisation war es nicht.

00:23:30: Das war mein allererster Gedanke.

00:23:31: Ich wusste, als ich dann mich so umgedreht habe und den gelauscht habe, dass es sich um zwei ältere Damen handelt.

00:23:37: Und ich wusste auch in dem Augenblick, dass da ein Suizid im Spiel ist.

00:23:41: Und ich wusste instinktiv in meiner Eigenschaft als Gründer und Geschäftsführer einer Sterbehilfeorganisation, dass da irgendeine Sterbehilfeorganisation ihre Hände im Spiel hat.

00:23:55: Es liegt gerne, wenn Zwillinge gemeinsam gehen, liegt es schon nahe, dass es nicht unbedingt natürlicher Tod war.

00:24:01: Und dann wurde die Dose der Pandora geöffnet, dann wurde Sterbehilfe auf einmal in Deutschland deutlich bekannter.

00:24:09: Vielleicht nicht bei allen, aber zumindest bei sehr vielen ist dann erst mal aufgeploppt.

00:24:12: Oh, das gibt es.

00:24:14: Und ich war Ende twenty-fünf dann nochmal beim Friseur.

00:24:18: Man will ja dann auch vor den Feiertagen, will es ja schick aussehen auch am Weihnachtsbaum alle Jahre wieder und du willst natürlich auch zu Silvester dann einfach für die Fotoserie dann auch wieder eine gute Figur machen.

00:24:28: Da war ich am Stuttgarter Stadtrand bei meinem kleinen Dorffriseur und dann sagte mir die Besitzerin des Ladens, dass sie sechsundzwanzig also dieses Jahr in Rente gehen würde.

00:24:40: Und ihr Mitarbeiter schnitt mir so die Haare und dann kam sie dann wieder zurückgelaufen und sagte, sie geht nicht nur in Rente, sie wird sich auch bei einer Sterbehilfeorganisation vorsorglich anmelden.

00:24:51: nicht wissend, dass ich in irgendeiner Form was damit zu tun habe.

00:24:57: Die wusste bis zu dem Zeitpunkt nicht, wie mein Job und meine Arbeitsalltag aussehen.

00:25:01: Und das, obwohl man beim Friseur doch alles erzählt, du nicht?

00:25:03: Also ich weiß nicht klar, wie es bei dir, aber ich erzähle beim Friseur.

00:25:06: Ich erzähle

00:25:06: alles, ja.

00:25:07: Nee, also es ist ja tatsächlich so, ich habe ja so einen Mitarbeiter von ihr und der schneidet mir eben regelmäßig die Haare.

00:25:14: Sie als Chefin hat mit mir weniger zu tun.

00:25:16: Sie ist dann eher so bei den älteren Damen beheimatet hinten, am hinteren Stammtisch, wo dann immer so alle zwanzig Minuten neuer Kaffee, neues Wasser serviert werden.

00:25:24: Und die erzählte dann ganz laut stark, also gut, sie hatte auch ein entsprechendes Organ, muss man dazu sagen, sie erzählte dann ganz laut stark, wie toll sie das findet, dass man dann eben selbst bestimmt irgendwann entscheiden kann, wann man einen Schlusspunkt setzt.

00:25:37: Und sie findet, dass es eine Riesenarrungenschaft und wenn sie jetzt in Rente geht, dann ist das erste, was sie macht, sich eben bei einer Organisation vorsorglich anzumelden.

00:25:46: Und sie hat noch nie verstanden, warum das nur in der Schweiz erlaubt war.

00:25:50: Und da hast du aber gemerkt, dass wir bei aller Kritik zum Thema Sterbehilfe echt in einer pluralistischen Gesellschaft angekommen sind, in der das für die Menschen auch irgendwo eine Dienstleistung ist mittlerweile.

00:26:03: die wie andere Dienstleistungen angenommen und auch betrachtet wird.

00:26:08: Also vielleicht nicht für jeden, aber zumindest mal für die Mehrheit.

00:26:10: Das ist mal so mein Eindruck.

00:26:12: Also es gibt ja diese letzte Inserumfrage, die die DGH seine Auftrag gegeben hat.

00:26:16: Und aus dieser Inserumfrage, die fangt glaube ich auch zum Ende des Jahres v.a.

00:26:20: statt.

00:26:21: Da ging ja glaube ich... hervor, dass knapp neunzig Prozent der Befragten eben diese Sterbehilfe, so wie sie aktuell durchgeführt wird.

00:26:31: Ich glaube, es waren sechsenachtzig, siebenundachtzig

00:26:33: Prozent.

00:26:33: Ich

00:26:34: will jetzt nichts Falsches sagen.

00:26:36: Aber ich glaube, irgendwo so zwischen Mitte achtzig, sechsenachtzig, siebenundachtzig Prozent der Befragten waren eben der Meinung, dass das eben auch so beibehalten werden soll.

00:26:46: So.

00:26:47: Wir werden sehen, wie die Politik damit umgeht.

00:26:52: Wir wissen aus Corona-Zeiten, dass selbstverantwortliches Handeln der Bürger vielleicht politisch nicht immer unterstützt wurde und nicht gefördert wurde.

00:27:03: Ich bin absolut gespannt, ob man trotz dieser Mehrheit innerhalb der Bevölkerung führt.

00:27:10: Das Thema Sterbehilfe, ob man da seitens der Politik jetzt trotzdem wieder versucht, so zu regulieren, dass man eben dieses bestehende Urteil dann aushöhlt.

00:27:19: Es ist halt nicht absehbar.

00:27:20: Also wir wollen ja auch eben aufklären, auch durch den Podcast und auch durch andere Formate, dass das einfach eine Möglichkeit ist.

00:27:28: Aber jeder kennt das ja auch.

00:27:29: In der Bevölkerung ist das eine das Thema.

00:27:32: In der Politik wird etwas ganz anderes gemacht.

00:27:34: Und wir können eigentlich nur abwarten, hinschauen.

00:27:38: Aber gleichzeitig versuchen, so viel wie möglich aufzuklären.

00:27:40: Ja,

00:27:40: wir sind, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind

00:27:56: ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir

00:27:58: sind ja, wir sind ja, wir sind ja, wir sind.

00:27:59: Ich glaube, alle mögen

00:28:00: ihn.

00:28:00: Ja, es ist ein prägender Politiker.

00:28:02: Aber wir nennen keine Namen.

00:28:03: Nein,

00:28:03: es ist ein Bundestagsabgeordneter, auf den wir uns sehr freuen, der, glaube ich, auch parteiübergreifend wirklich viele Anhänger hat und auch deutschlandweit viele Sympathisanten hat.

00:28:15: Schreibt doch gerne in die Kommentare, was ihr vermutet.

00:28:18: Wen werden wir besuchen?

00:28:20: Das wäre super spannend, mal zu wissen, ob irgendjemand auch ein Treffer hat.

00:28:24: Am einundzwanzigsten ersten werden es unsere siebenunddreißig Millionen Follower und Followerinnen dann wissen.

00:28:31: Und Caro macht doch eine Umfrage auch auf Instagram, wo man das einfach mal beantworten kann.

00:28:35: Ja, das mache ich.

00:28:37: Ja, also gut, haben wir das Thema jetzt auch schon geklärt.

00:28:45: Wir haben ja...

00:28:46: Wie geht es denn im Februar weiter?

00:28:48: Lass uns doch mal über den Februar sprechen.

00:28:50: Kalt grau und

00:28:51: regnerisch geht es

00:28:52: im Februar weiter.

00:28:53: Ich

00:28:54: habe gelesen, dass es ein Jahrhundertwinter werden soll.

00:28:58: Ja, es soll irgendwie gefühlt jede Woche ein neuer

00:29:00: Jahrhundertwinter werden.

00:29:00: Aber November und Dezember waren recht mild.

00:29:02: Ja, bis jetzt zweimal

00:29:04: einen Downenparker gebraucht bis jetzt.

00:29:06: Und das, obwohl der arktische Winter schon längst hätte.

00:29:09: Aber der Februar ist meist der kälteste Monat.

00:29:11: Das stimmt.

00:29:12: Dein Wort in Wetter Gottes Ohr.

00:29:15: So, was haben wir jetzt noch hier auf der To-do-Liste?

00:29:17: Was haben uns die drei heiligen Königinnen

00:29:18: vor die

00:29:19: Tür gelegt?

00:29:19: Naja, Februar.

00:29:20: Februar.

00:29:21: Haben wir im Februar auch irgendeinen coolen Gast?

00:29:23: Ja, wir

00:29:24: haben im Februar einen superspannenden Gast.

00:29:26: Aber auch hier, ich werde keine Namen nennen.

00:29:28: Nein.

00:29:29: Ich habe geschrien vor Freude, als ich das erfahren habe.

00:29:31: Geschrien vor Freude wäre jetzt wieder ein bisschen übertrieben.

00:29:33: Nein, war es wirklich nicht.

00:29:34: Sag

00:29:34: doch einfach, du hast dich gefreut.

00:29:36: Nee, die Kolleginnen haben mich gefragt, wie der was passiert.

00:29:38: Ich habe wirklich geschrien vor Freude, wirklich.

00:29:40: Die haben bestimmt gedacht, du hast im Lotto gewonnen oder sowas und teilst jetzt mit ihnen.

00:29:44: Es

00:29:44: ist nah dran.

00:29:45: Es ist verdammt nah dran.

00:29:46: Nie wieder morgens ins Büro durch den Berufsverkehr.

00:29:49: Also der Herr hat auf jeden Fall ein Kultstatus,

00:29:53: ist

00:29:53: Humor und ... Ich würde sagen, politische Kommentare gewohnt und mit ihm kann man sehr kontrovers auch diskutieren.

00:30:01: Ist das Drama-Affin?

00:30:04: Drama würde ich jetzt nicht sagen.

00:30:05: Nein?

00:30:05: Nein.

00:30:07: Aber Drama klingt sehr negativ.

00:30:11: Ich würde Drama in seiner Hinsicht oder in der Hinsicht... Gut,

00:30:15: dann schreibe auf, dann mache da auch gleich noch eine Umfrage.

00:30:19: Also es gibt jetzt die Podcast... Die mache ich dann erst in zwei Wochen.

00:30:21: Es gibt jetzt die Podcast-Umfrage

00:30:23: für den Januar und in der Story dann am besten gleich noch die Podcast-Umfrage für den Februar gleich mit

00:30:28: dazu.

00:30:28: Na gut.

00:30:29: Gut.

00:30:29: Und im März werden wir ein kleines Filmchen drehen mit einem sehr bekannten YouTuber.

00:30:34: Darauf freue ich mich auch extrem.

00:30:36: Da hatte ich Tränen in den Augen.

00:30:38: Das ist jetzt wieder die Generation der Neunziger.

00:30:43: Und

00:30:44: was auch anders sein wird als letztes Jahr, wir werden die ersten drei Folgen mit Video machen.

00:30:53: Jetzt war ja alles nur... Mit einer Audio-Datei und ja.

00:30:58: Also vom Audio-Podcast wechseln wir in einen Videopodcast.

00:31:00: Genau.

00:31:01: Das heißt, die Menschen

00:31:02: sehen uns dann auch.

00:31:02: Wir wechseln so einen wehten Bild.

00:31:04: Ja, das ist schön.

00:31:05: Dann wirken wir sicherlich auch noch mal ein bisschen nahebarer.

00:31:07: Ich habe diesen Hype um YouTuber noch nie verstanden und Julia war bisher auch noch nicht in der Lage, es mir zu erklären.

00:31:12: Obwohl wir jetzt seit fünf Jahren an einem Schreibtisch sitzen.

00:31:16: Nee, also gegenüber in einem Büro sitzen, so rum.

00:31:23: Wir haben ja vorher im Bestattungshaus auch schon zusammengearbeitet.

00:31:26: Bei Linus meine ich.

00:31:26: Ja bei

00:31:27: Linus sitzen wir jetzt seit zwei Jahren zusammen am Schreibtisch.

00:31:32: Und wir kennen uns auch schon lange.

00:31:34: Das Faszinieren wir an YouTubern ist eigentlich nur dieses, dass ihr auch die Themen... rausbringen und runtergebrochen oft rausbringen.

00:31:43: also natürlich gibt youtuber die sprechen auch hochpolitisch hochkontrovers mit fachbegriffen und dann Was ich so spannend finde, gibt es YouTuber, die auf YouTuber reagieren, sich die Videos anschauen und das runterbrechen, dass es jeder versteht.

00:31:58: Es ist

00:31:58: auch einfach ungefilter, würde ich sagen.

00:32:00: Und tatsächlich, ich schaue super, super gerne Dokumentationen zu allen möglichen Themen, die aber von YouTubern als Reaktion, als Reaktion herausgebracht werden.

00:32:10: Weil dadurch habe ich auf einer Dokumentation nicht nur meine eigene Meinung, sondern noch meine andere Meinung.

00:32:14: Und wenn die noch einen Chat nebenbei laufen haben, hat man mehrere Meinungen, so auf der Metaebene.

00:32:20: Momentation und habe gefühlt fünf Meinungen gleichzeitig und ich mag das einfach.

00:32:25: Also

00:32:25: sowas nannte man früher Discovery Channel.

00:32:29: Ja, aber da hast du ja kein Chat noch dabei gehabt und runtergebrochen.

00:32:33: Ich habe mich dafür tatsächlich auch noch nie begeistern können.

00:32:36: Also ich war, ich bin immer noch so diese Generationen im Fernsehen und kurz telefonieren, wenn man was voneinander hören.

00:32:43: Ich habe gar keinen Fernsehen mehr.

00:32:44: Ich habe gar keinen Fernsehanschluss mehr.

00:32:46: Nein, nein.

00:32:47: Aber es gibt doch diese ganzen Streaming-Anbieter mittlerweile.

00:32:49: Brauche ich ja nicht.

00:32:50: Ich schaue YouTube, ich streame andere Sachen.

00:32:52: Hast

00:32:52: du kein Netflix?

00:32:54: Ja, doch, genau.

00:32:54: Ich streame.

00:32:55: Kannst du

00:32:55: auch hören hier Schleichwerbung zu machen?

00:32:57: Ich glaube Netflix müsste eigentlich Geld an uns zahlen, wenn man sich diese Millionen von Follower...

00:33:03: Es gibt doch Amazon kein Video, Hulu, Disney Plus.

00:33:07: Ja, Julia ist Disney-Fan.

00:33:09: Wie viel?

00:33:09: Also, man muss auch dazu sagen, um nochmal auf den Rückblick, zu kommen, wenn Julia nicht im Büro war und Julia nicht bei irgendeiner Freitodbegleitung dabei war, dann war sie in Disneyland.

00:33:21: Im Disneyland in Paris war sie, glaube ich, so zwanzig, so zwanzig, so zwanzig, etwa, wie oft waren es?

00:33:27: Dreißigmal, thirty-mal?

00:33:29: Nee, ne, drei oder viermal und im Jahr davor waren es vier oder fünfmal.

00:33:33: In Paris?

00:33:35: Ja,

00:33:35: wenn man Julius' WhatsApp-Stories am Wochenende sieht, dann sind die meistens irgendwo in Paris im Disneyland aufgenommen worden.

00:33:44: Oder auf irgendwelchen Achterbahnen, also im Europapark, da habe ich auch eine Jahreskarte, da bin ich auch sehr viel, oder auch andere Parks wie in F... Gerade

00:33:51: eben erzählst

00:33:52: du

00:33:52: noch von nicht mal zwanzig Minuten, dass du zwanzig, fünfundzwanzig zu nichts gekommen bist, weil die Anfragekapazitäten gesprengt worden sind.

00:34:00: Ja, jetzt

00:34:00: wissen wir wieso.

00:34:01: Und

00:34:01: jetzt erzählst du, wie du hier quasi von einem Themenpark in den nächsten marschierst von Themenparks, von denen ich im Übrigen noch nie was gehört habe.

00:34:09: Also klar, Europa-Park

00:34:10: kenne ich.

00:34:10: Aber ihr werdet es nicht glauben.

00:34:11: Die Warteschlangen sind ja teilweise echt lang und das nutze ich auch wirklich um Mails zu lesen oder auch manchmal zu antworten.

00:34:17: Also ungelohnt.

00:34:19: Ich wollte gerade sagen, dass es jetzt sehr unprofessionell war, was du hier gerade vom Stapel lässt.

00:34:25: Aber nun gut.

00:34:26: Balance ist der Key.

00:34:28: Ja, aber ich fühle mich wohl, also für mich ist es ein Ausgleich, als besonders auch die ganze Disney-Welt, weil es ist einfach was anderes und das ist wie in der Traumwelt und das ist mein Ausgleich.

00:34:36: Also für mich ist auch ein Wochenendeausflug ins Disneyland, wie jetzt zwei Wochen Karibik-Urlaub vergleichbar, weil es einfach entspannt ist.

00:34:44: Man ist einfach im glücklichen Ort, man hat glückliche Menschen,

00:34:47: man muss sich mal out of the box.

00:34:49: Man kann einfach Kind sein.

00:34:51: Welche Orte werden von unserer Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beseelt und beglückt dieses Jahr?

00:34:56: Was hast du dir vorgenommen, urlaubstechnisch?

00:34:58: Ich werde jetzt im Januar, gehts noch schief fahren?

00:35:03: Kannst du Skifahren?

00:35:04: Ja,

00:35:04: na klar, gar nicht Skifahren.

00:35:05: Und auch Snowboarden?

00:35:05: Ich möchte Snowboard fahren lernen.

00:35:08: Okay.

00:35:08: Bin ich mal gespannt, wie ich mich anstelle.

00:35:10: Aber ich habe so ein Skateboard zu Hause.

00:35:13: Und da übst

00:35:14: du jetzt in Trockenübungen.

00:35:16: Da übe ich jetzt immer.

00:35:17: Das heißt, wenn ich mit meinem Hund rausgehe, nehme ich dieses Skateboard mit und stelle mich einfach drauf und lasse mich vor meinem Hund so ein bisschen ziehen und versuche dann die Balance zu finden.

00:35:25: Klappt bisher sehr gut.

00:35:27: Ja, es ist schon noch mal ein bisschen was anderes.

00:35:30: Kannst du Snowboard fahren?

00:35:32: Können?

00:35:33: Weit entfernt, aber ich bin schon mal Snowboard

00:35:35: gefahren.

00:35:35: Aber du möchtest

00:35:36: es.

00:35:36: Also ich bin ein paar Tage Snowboard gefahren und dann auf Skier umgestiegen.

00:35:40: Nein, nein, draußen im Schnee, aber ich habe mich dann doch für Skier entschieden, weil es ist gar nicht so einfach tatsächlich.

00:35:46: Und deine Füße sind ja gefangen in diesem Konstrukt.

00:35:49: Beim Skateboard beim Skifahren

00:35:50: ja auch.

00:35:51: Ja, ich werde sehen, ich werde berichten.

00:35:53: Vielleicht jetzt nicht in den ersten Folgen von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von...

00:36:01: von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... von...

00:36:04: von... von... von... von... von... von... von...

00:36:06: von... von... von... von... von... Wir können ja zwischendurch immer eine behind-the-scenes-Folge einbauen, aber wir werden dann mehr wissen über meinen privaten Bauernhof, über deine Snowboard-Künste, über den Aufenthalt in der Neurochirurgie, nach dem schweren Snowboard-Unfall dann.

00:36:19: Danke.

00:36:21: Weil du dann einfach, obwohl man dir gesagt hat, du sollst bitte bei deinem Lehrer unten bleiben, an der Anfängerbiste.

00:36:26: Ich hab kein Lehrer, ich mach das selbst.

00:36:27: Genau, das ist ja dann auch der Grund.

00:36:29: Genau, ich wollte grad sagen, das wird dann auch der Grund sein, weshalb du in der Neurochirurgie landest.

00:36:33: Aber

00:36:33: auch wieder rauskommst.

00:36:34: Ihr habt nämlich einen ganz entscheidenden Bestandteil vergessen.

00:36:37: von sechsundzwanzig und dem Anfang von sechsundzwanzig.

00:36:39: Wir ziehen nämlich um in ein größeres Büro.

00:36:42: Und da habe

00:36:44: ich sowas von keine Lust drauf.

00:36:45: Ich hasse Umzüge.

00:36:46: Ich glaube, wenn es Themen gibt, die ich absolut nicht abkann.

00:36:50: Dann gehören Umzüge mit Abstand zu den Top-Five in dieser Liste.

00:36:53: Neues Jahr, neues Büro.

00:36:54: Top-Frische Luft.

00:36:56: Es

00:36:56: ist so unfassbar anstrengend.

00:36:58: Alleine dieses ganze Zusammenräumen, Ordner und Dokumente, die sind ja sowieso meist digitalisiert in irgendwelchen Clouts.

00:37:05: Das ist ja nicht das Thema.

00:37:06: Aber dann Möbel aufbauen.

00:37:09: Technik anschließen, dann funktioniert wieder irgendwas nicht.

00:37:12: Dann

00:37:12: ist das Internet wieder nicht funktionabel.

00:37:14: Genau, dann ist die Telefonanlage drei Tage nicht erreichbar und so weiter und so fort.

00:37:20: Linus ist ja so stark gewachsen, dass wir einfach jetzt die vierfache Raumgröße benötigen für Mitarbeiter und die, die es noch werden wollen.

00:37:27: Und insofern steht jetzt erstmal der Umzug an.

00:37:32: Das werden wir angehen, nachdem wir aus Berlin zurück sind.

00:37:35: Und dann...

00:37:38: Dann lassen wir uns treiben.

00:37:39: Dann lassen wir, genau, wir lassen uns wie immer

00:37:42: vorwärts dreien.

00:37:43: Ja, wir sind gespannt.

00:37:44: Also das Raftinggerät steht bereit.

00:37:47: Aber auch so ein Kanu-Fahrt wäre auch ganz schön.

00:37:50: Das

00:37:51: kann aber auch ganz schön heavy sein.

00:37:53: Ja, aber es ist trotzdem entspannter als Rafting.

00:37:55: Also Kanu war okay.

00:37:56: Paddelboot wäre langweilig.

00:37:57: Das merkt schon auch was

00:37:59: zu tun.

00:38:00: Wir

00:38:00: könnten so ein Team ausflug, so ein Team-Building ausflug machen in so einem Rafting-Boot.

00:38:05: Das kann

00:38:05: man auch im Europapark machen.

00:38:07: Da hab ich ganz tolle Kurzvideos und Reels gesehen.

00:38:09: Es gibt auch, ich war mal am Schliersee als Teamausflug tatsächlich vor vielen Jahren Floß bauen.

00:38:14: Das hat Spaß gemacht.

00:38:15: Man musste als Team ein Floß bauen.

00:38:16: Kennt ihr dieses Kurzvideo, was aus dieser Teambuilding-Maßnahme, wo sich im Raftingboot zehn Mitarbeiter versammelt haben und dann zwei sich davon prügeln?

00:38:25: Nein!

00:38:27: Und der Chef von hinten Raum springt

00:38:29: und versucht... Mit wem denkst du würdest du dich

00:38:30: prügeln?

00:38:31: Und versucht

00:38:33: Ruhe reinzubringen und fliegt dabei aus dem Boot raus.

00:38:35: und dann versuchen wiederum neuen Leute den Chef zu retten, der tatsächlich im Wildwasser Amazonas treibt.

00:38:42: Kennt ihr das nicht?

00:38:42: Nee, aber ich frag mich, grad würden wir dich retten?

00:38:44: Das ist so eher ausgesprungen.

00:38:45: Natürlich.

00:38:47: Ihr habt mich viel

00:38:48: zu zählen.

00:38:49: Ja, wir kriegen von das denn jedes Mal Mittagessen.

00:38:51: Belegte Brote.

00:38:52: Stimmt, Kaffee hier.

00:38:53: Obstsalate.

00:38:54: Veganer Suppen.

00:38:55: Veganer

00:38:56: Suppen.

00:38:56: Ganz wichtig, vegane Suppen.

00:38:58: Ich werde das sehr vermissen, wenn wir umgezogen sind.

00:39:00: Der gibt es auch eine Mikrowelle, hundert

00:39:02: pro.

00:39:02: Das ja, aber unser Stamm-Supermarkt, in dem es sozusagen diese leckeren Sachen gibt, die ich da mal mit anschleppe mittags.

00:39:08: Unser Linus Büro, die gibt es dort nicht, kann ich jetzt schon

00:39:11: mal... Karo kann doch einen Umweg fahren, ist doch kein Problem.

00:39:13: Karo

00:39:13: kann einkaufen, geht am Vorteil.

00:39:14: Genau, das heißt dann auch immer, hier, komm, gehst du mal rüber, holst uns mal was zum Mittagessen.

00:39:19: So, also, fünfundzwanzig haben wir abgebacken.

00:39:23: Unsere Urlaubsplanung, also das... Sie hat ja noch nicht mal begonnen und jetzt ist schon wieder Urlaubsplanung angesagt.

00:39:29: Also man merkt, die neunziger Jahre sind hier vertreten, Work-Life-Balance und so.

00:39:33: Was

00:39:33: habt ihr denn vorhin, sechsundzwanzig, urlaubstechnisch?

00:39:36: Können wir bitte professionell bleiben und uns darüber unterhalten, was wir in sechsundzwanzig berufstechnisch vorhaben?

00:39:44: Ich glaube, wir können es ganz gut zusammenfassen, indem wir einfach unseren Strukturen treu bleiben wollen, auch den persönlichen, die Strukturen ein bisschen weiter ausbauen.

00:39:54: mehr aufklären, auch Fakten schaffen.

00:39:58: Ja, ich glaube, das ist so unser Punkt.

00:40:00: Dass wir sagen, das, was wir jetzt aufgebaut haben, in den Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und

00:40:12: Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- hinein transportiert wird ins Sterbehilfewesen in Deutschland.

00:40:24: Ja.

00:40:26: Haben wir noch irgendwas auf dem Zettel, liebste Caroline?

00:40:30: Nein.

00:40:32: Nein.

00:40:33: Das war eine klare Antwort.

00:40:35: Hat ein bisschen gedauert, aber sie war dann einfach umso deutlich.

00:40:37: Ja.

00:40:39: Dann würde ich sagen, machen wir für heute einen Deckel drauf.

00:40:42: Wir sehen uns und hören, nein, wir hören uns wann wieder.

00:40:45: Wir sehen uns auch.

00:40:47: Stimmt, das haben wir ja gerade besprochen.

00:40:48: Am XXI.

00:40:49: Hören und sehen wir uns.

00:40:51: Ja, wir hören und sehen uns in unserem neuen Video-Podcast, am ein und zwanzig, bis an unseren neuen Folgen.

00:40:57: Und ihr dürft gespannt sein, wer es ist.

00:41:00: Ihr werdet es ja dann rausfinden.

00:41:02: Schreibt es in die Kommentare.

00:41:03: Schreibt

00:41:03: es in die Kommentare.

00:41:04: Nehmt an der Instagram-Umfrage-Teile, die Caroline reinstellt.

00:41:08: Und dann würde ich sagen, machen wir für heute einen Deckel drauf und verabschieden uns.

00:41:12: Bis zum nächsten Mal.

00:41:13: Bis dahin.

00:41:14: Tschüss.

00:41:19: heißt diskutiert, oft verschwiegen.

00:41:21: Wir reden drüber, ohne Floskeln und ohne Filter.

00:41:25: Das ist

00:41:26: meine letzte Frage.

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